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RSC-200

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Perfusions-System (BioLogic)
BioLogic  RSC-200   Perfusion System
Beschreibung

Die Untersuchung von Neurotransmittern, Liganden und Konzentrationsänderungen von Ionen ist ein wichtiger Aspekt moderner Patch-Clamp-Experimente. Der Rapid Solution Changer RSC-200 von Bio-Logic ist ein einfaches und benutzerfreundliches System, mit dem Wissenschaftler diese Probleme angehen können.

RSC-200 Schema

  1. Steuerbox
  2. Schrittmotor
  3. Drehkopf (4 bis 36 Löcher)
  4. Schlauchsatz
  5. Spritzen-Set
  6. Mikromanipulator
  7. Magnetständer
  8. Gestell mit 9 Magnetventilen
  9. Spritzenhalterung

 

Besondere Merkmale:

 

Einführung in die Bedienung des RSC

Die Änderung der Konzentration von Ionen, Neurotransmittern oder allen möglichen Arten von Liganden, die getestet werden sollen, ist ein wichtiges Thema bei modernen Patch-Clamp-Aufzeichnungen. Die Bio-Logic Rapid Solution Changers sind die einfachsten und benutzerfreundlichsten Systeme, um dieses Ziel zu erreichen.

Diese Instrumente nutzen das als „Abwasserrohre” bekannte Prinzip, bei dem die Zelle oder die Spitze der Elektrode (im Exzisions-Patch-Modus) nahe am Ausgang einer Kapillare positioniert wird. Die zu untersuchende Lösung fließt mit einer moderaten Durchflussrate aus der Kapillare. Die Zelle, die diesem Strom ausgesetzt ist, gleicht sich sehr schnell an die Perfusionslösung an.

Da alle Lösungen in einzelnen Röhrchen bis zu ihrem Ende fließen, beseitigt dies alle Probleme mit Totvolumina, Waschvorgängen und Kreuzkontaminationen zwischen den zu testenden Lösungen. Dieses Perfusionsprinzip wird in vielen Labors verwendet, wo es sich als sehr geeignetes System für Lösungsassays bewährt hat.

 

Schneller und automatisierter Lösungswechsel:

Die zu untersuchenden Lösungen werden zum rotierenden Kopf des RSC geleitet. Der Lösungsaustausch erfolgt durch eine sehr präzise Drehung des RSC-Kopfes, wodurch die Patch-Pipette oder die Zelle dem Fluss eines der Röhrchen ausgesetzt wird. Die Drehzeiten von einem Röhrchen zum nächsten können von 2 bis 800 ms programmiert werden. Der Motor ist dank der Scheibenrotortechnologie und der vom Controller gelieferten Mikroschrittsteuerung leicht und vibrationsfrei. Aufgrund der hohen Anzahl an Röhrchen ist es möglich, für jede zu untersuchende Lösung ein eigenes Röhrchen zu verwenden. Im Vergleich zu Geräten mit festen Röhrchen ermöglicht der rotierende Kopf einen schnellen Wechsel der Perfusionslösung um die Patch-Pipette herum, ohne dass es beim Lösungswechsel zu einer Kontamination durch die vorherige Lösung kommt.
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RSC-200 Motor
Der RSC-200-Motor kann auf jedem manuellen 3-Achsen-Manipulator montiert werden, vorausgesetzt, der Motor verfügt über eine mechanisch stabile Befestigung.

 

 

 

Technische Daten  (RSC-200):

Kanäle:      bis zu 36

Ventil- oder motorisierte Spritzensteuerung (mit optionaler(n) EVH-9- oder MS-x-Einheit(en)):    bis zu 36 (mit 4 × EVH-9 oder 4 × [MS-1 + MS-8])

Integrierter Stimulator:    Ja

GPIB-Schnittstelle:    Ja

 

Bestellinformation

Der RSC-200 wird komplett geliefert mit: Steuerbox, Schrittmotor, Antriebssoftware, einem Spritzenhalter mit 18-mm-Löchern (oder 32 mm auf Anfrage) und einem „geraden Kopf” (sowie einem Schlauchsatz). Alle anderen auf der Seite „Technische Daten” aufgeführten Teile sind optional und müssen bei der Bestellung angegeben werden oder können separat erworben werden.

Der gerade Kopf wird mit einem Schlauchsatz geliefert, der Folgendes umfasst: 100 × Glaskapillaren mit einem Außendurchmesser von 1,00 mm (Ref.: GB 100TF 8P – dünnwandig mit Filament, Innendurchmesser = 0,78 mm, Länge: 8 cm, feuerpolierte Enden); Polyethylenschlauch (5 m Länge, ID: 0,3, OD: 0,70 mm);  C-Flex-Schlauch (7,5 m Länge, ID: 0,5 mm, OD: 2,1 mm);  9 × Luer-Lock-Buchse; 9 × 10-ml-Plastikspritze (oder 50-ml-Spritze auf Anfrage); 2 × O-Ringe.